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21. November 2018

Goldman Sachs erwartet Goldpreis in drei Monaten wieder bei 1530 Dollar


„Am 10. April hatte Goldman Sachs dazu geraten, sich aus Gold zurückzuziehen. Zwei Tage später setzte ein Einbruch bei dem Edelmetall ein, der den Preis von Gold innerhalb von nur zwei Handelstagen um rund 13 Prozent schrumpfen ließ. Das war der stärkste Rückgang in drei Jahrzehnten. Seither haben sich die Gold-Futures wieder deutlich erholt und notieren in der Region von 1460 Dollar je Unze. Goldman erwartet aktuell, dass Gold in drei Monaten wieder bei 1530 Dollar stehen könnte.“ (Quelle. www.cash.ch)

Wir glauben an diese Prognose von Goldman Sachs. Warum? Zwei Argumente sprechen dafür:

  1. Goldman
    Sachs hatte den Preissturz zwei Tage zuvor am 10. April korrekt
    vorhergesagt und auch eine konkrete Empfehlung ausgesprochen, den
    S&P GSCI Gold-Terminkontrakt leerzuverkaufen (Quelle: www.fondsprofessionell.at). 
    Am 12. April eröffnete der Gold Futures Markt in New York mit einem
    monumentalem Verkauf des Gold Juni Kontraktes in Höhe von 3,4 Millionen
    Unzen (100 Tonnen). Und das war erst der Anfang, denn 2 Stunden später
    wurden weitere 10 Millionen Unzen (300 Tonnen) innerhalb von 30 Minuten
    verkauft. Diese Verkäufe über 400 Tonnen Gold entsprechen immerhin 15% der
    jährlichen Goldminenproduktion. Die gesamte Transaktion sah nicht danach
    aus, dass entäuschte Longinvestoren den Markt verlassen hätten, sondern
    nach einem koordinierten „short-sale“, um andere Händler dazu zu
    veranlassen, ebenfalls ihre Positionen aufzulösen und damit weiteres
    Momentum nach unten zu generieren.Goldman Sachs hatte damals mit der Prognose Recht, warum nicht auch heute?
  2. Das
    „Big Picture“ ist nach wie vor unverändert: Neben der steigenden
    Geldschöpfung durch Maßnahmen wie Quantitative Easing und Zinssenkungen
    der Notenbanken ist das stärkste Argument für Gold, dass die
    Zentralbanken wieder auf die Seite der Nachfrager zurückgekehrt sind.
    Über Jahrzehnte haben Zentralbanken ihre Goldbestände verkauft, da sie
    damit keine Zinserträge erwirtschaften konnten und haben ihre Reserven
    in Staatsanleihen investiert. Im Jahr 2012 aber haben Zentralbanken
    weltweit (ohne China) 530 Tonnen Gold gekauft, die höchste Menge seit
    1964. Türkei, Südkorea und Brasilien haben ihre Goldreserven beinahe
    verdoppelt. In der Schweiz hat die Volkspartei die notwendigen Stimmen
    für eine Volksabstimmung gesammelt, mit der die SNB verpflichtet werden
    soll, 20% ihrer Reserven in Gold halten zu müssen. Sollte dieses
    Referendum Erfolg haben, müßte die SNB ihre aktuellen Goldreserven durch
    den Kauf von mehr als 1.000 Tonnen Gold verdoppeln. (Quelle: www.futuresmag.com)
Gold Unze USD, Quelle: www.prorealtime.com

Wenn auch die mittel- bis langfristige Sichtweise auf Gold positiv ausfällt, so zeigt der Kursverlauf rund um den 12. April dieses Jahres, dass es durchaus Player mit großem Einfluß auf diesen Markt gibt. Daher sollte man sich als Goldinvestor mit längerfristigem Anlagehorizont von Anfang an auf höhere zwischenzeitliche Schwankungen einstellen.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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