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21. Juli 2018

Zentralbanken werden Geld drucken bis zum Kollaps


Quelle: www.goldreporter.de, CNBC

 „[…] Der Schweizer Finanzberater Marc Faber vergleicht Zentralbanker mit Alchemisten, die versuchten Gold herzustellen. Das sei zum Scheitern verurteilt und am Ende würden ehrliche Bürger auf unverfrorene Weise
enteignet. […]

Selbst wenn die Inflation einsetze, werde man immer weiter eine expansive Geldpolitik betreiben, glaubt Faber. „Sie werden weiter Geld drucken. Die Bilanzen der Fed und anderen Zentralbanken werden weiter wachsen, bis das ganze System kollabiert. Und Sie und ich mit Goldbesitz werden besser dastehen als mit Papiergeld“.

Große Gefahren sieht Faber für die Altersvorsorge der Menschen, wenn versucht werde, mit negativen Zinsen und Bargeldabschaffung Inflation zu erzwingen. „Es ist die unverfrorene Enteignung von Ersparnissen ehrlicher Menschen. Und in diesem Szenario halte ich lieber Gold als Cash“, so Faber.[…]“ (Quelle: Goldreporter)

Marc Faber ist ein anerkannter Spezialist wenn es um die Entwicklung der Finanzmärkte geht. Momentan hat er es ja recht einfach, denn nach dem Ausstieg Englands aus der EU (BREXIT), der Krise in Russland und dem starken Rückgang der Konjunktur sowohl in Südeuropa, Südamerika als auch in Asien, bleibt den Notenbanken gar nichts anderes über sowie bisher Geld in großen Mengen zu drucken und die Konjunktur halbwegs aufrecht zu erhalten. Dass dieses Geld nicht bei der breiten Masse sondern nur bei großen Bankinstituten und Firmen ankommt, können Sie einfach an den weltweiten Wahlergebnissen erkennen, die zuletzt immer zu großen Änderungen alter Systeme führten, beziehungsweise führen werden.
Dass das Geld trotzdem da ist, sehen Sie sehr gut an den Börsen, an denen seit dem Jahr 2009 trotz schlechter Konjunktur, die Kurse steigen. Dass Sie, sowie auch die Eliten und das Establishment davon einfach profitieren können, ist aufgrund von Fintech und der Globalisierung ein angenehmer Nebeneffekt.
Um sich jedoch davor schützen zu können, dass Sie nicht zu den Großen verlieren gehören, wenn die Börsen wieder stark korrigieren oder das Sozialsystem und der Arbeitsmarkt, wie derzeit in Griechenland oder Venezuela zerbricht, müssen Sie sich unbedingt schnell im Voraus informieren und handeln!

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. 

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